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Bachenbülach

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bülachsüd, Bachenbülach

Offenheit ist heutzutage eines der Hauptthemen in der Architektur. Speziell in Geschäftshäusern soll auf diesem Wege eine angenehme und somit inspirierende Atmosphäre geschaffen werden. Das ist bei dem Geschäftshaus „bülachsüd“ (Schweiz) nicht anders, schließlich möchten Mieter auf Installationen treffen, die eine individuelle Ausgestaltung der Räume ermöglichen. Der Charakter des Gesamtensembles wird durch architektonische „Eckpunkte“ betont. Bei „bülachsüd“ geschah dies nicht nur über die äußere Form, sondern auch durch die bewusste Verwendung des Kunstlichts als Gestaltungsmittel. Die auffälligste und wohl auch ungewöhnlichste Kunstlicht-Maßnahme ist das „Nachzeichnen“ der Etagen durch Lichtbänder, die sich die gesamte Südfassade entlang ziehen und wie die Fensterbänder um die Ecken gezogen sind. In der Nacht wirken die blau leuchtenden Bänder wie eine ruhige, beschwichtigende Geste, die die Form und Dimension des Geschäftshauses nachzeichnet und zusätzlich akzentuiert. „Die Außenbeleuchtung des Gebäudes ist Bestandteil des architektonischen Gesamtkonzepts und wirkt weit über die Grenzen des Grundstücks hinaus“, kommentiert Architekt Jürg Specogna diese Maßnahme.