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Kempinski - Hohe Tatra

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Faszinierendes Lichtkonzept für prämiertes Grand Hotel

Licht ist magisch. Licht kann verzaubern. Wer einmal in der Hohen Tatra gewesen ist, weiß, warum man sich der Anziehungskraft changierender Sonnenuntergänge nicht widersetzen kann, warum sie einen unweigerlich in ihren Bann zieht. Mit der Illumination des renovierten Grand Hotel Kempinski wurde ein Außenlichtkonzept umgesetzt, das sich dieser besonderen Umgebung als würdig erweist. 
     
Drei Jahre dauerte die Grundsanierung  des ehemaligen Kurhauses mit seiner über 100-jährigen Geschichte. Peter Cerno vom Münchener Büro Cerno Architekten trieb das Projekt mit viel Herzblut voran. Der Lohn des Einsatzes von viel Kreativität und entsprechenden finanziellen Mitteln:  Der Gebäudekomplex fasziniert jetzt nicht nur die Gäste durch seinen exklusiven Auftritt, er wurde auch beim slowakischen Architekturwettbewerb „Bau des Jahres 2009“ gleich mit zwei Preisen bedacht. Die gelungene Außenanstrahlung dürfte ihren Beitrag zu der Auszeichnung geleistet haben.

Entwickelt wurde das sensible Lichtkonzept von  TRILUX. „Grundlage für unsere Arbeit war die Erstellung eines detaillierten dreidimensionalen Computermodells“, erinnert sich Sabine Brunner, Leiterin Projekt Lichtlösungen, deren Kreativität voll gefordert wurde. Gemeinsam mit dem Architekten wurde jede einzelne Position der etwa 200 Lumena-150-Strahler festgelegt. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, habe man viel diskutiert und um architektonische, lichtgestalterische und formalästhetische Aspekte gerungen.

An Ende entschieden sich alle Beteiligten für eine vertikale Betonung der eindrucksvollen Architektur. Die Lumena-Strahler verfügen über einen relativ engen Ausstrahlwinkel von zehn Grad und illuminieren die Fassade sowohl von unten als auch von oben.